meine Erfahrungen mit Leukämie

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2014 - ein weiteres tolles Jahr für mich

Wie die Zeit vergeht, nun ist der Sommer 2014 schon fast vorbei.

In der tiefen Eifel ist die Luft so schön und wunderbar, das man gerne den kleinen Temperaturunterschied  zur früheren Wohngegend in Kauf nimmt.

Heute habe ich den ganzen Tag im Garten gearbeitet, die Sonne schien und meine beiden Hunde lagen bei mir. 

Mike hat das Gartenhaus gestrichen und die Wassertonne aufgestellt.

Zum Jahrescheck war ich letzten Monat. Etwas in Sorge ist man wegen meiner schlechten Nierenwerte. Mein Hausarzt hat das Blutergebnis aus Wiesbaden angefordert und ist der Meinung, das man sich da nicht verrückt machen sollte.

Ich nehme nun andere Schnerzmittel, die die Nieren nicht so sehr belasten.

Leider geht es im Moment nicht mehr ohne Schnerzmittel, meine linke Hüfte ist lädiert und wird sich nbicht mehr erholen. Eine Opertation kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen, also bleibt vorerst nur die Schmerztherapie.

Zu Beginn des Jahres habe ich meine schlechten Zähne sanieren lassen. Ich bin ja ein Angsthase in sachen Zahnarzt. Im letzen Herbst muten 2 Zähne  gezogen werden, die schon entzündet waren. Es war so schrecklich ind eine Tortur für mich. Aber das schleifen der verbliebenen Zähne sowie der Zahnersatz in Form einer Teleskopbrücke sind schmerzfrei und in kürzester Zeit angepaßt wrden, Nun kann ich wieder lächeln, ohne Angst zu haben, das man meine maroden Zähen sieht. Der Zahnersatz hat ein riesiges Loch in mein Bugdget hinterlassen, auch wenn nachweislich das viele Kortison und die Chemotherapien zur Beschleunigung meiner Zahnprobleme beigetragen haben, hat sich die Krankenkasse nicht auf einen Härtefall eingelassen.

Weitere erwähnenswerte Probleme gibt es nicht, ich freue mich, das ich es noch so gut angetroffen habe.

17.9.14 21:16


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bald ist schon 2013 und es geht mir gut

Vielleicht schauen viele Hoffnungsvoll in meinen Blog und warten auf Neuigkeiten, die Mut machen.

Ja, ich kann Euch Mut machen und berichten, das es mir gut geht.

Der Abstand zu meinen Untersuchungen in Wiesbaden sind in diesem Jahr erstmals auf 1 Jahr Abstand gelegt worden. Ich war im Juni dieses Jahres zum Checkup, der positiv verlaufen ist, der nächste Checkuptermin steht also erst im Juni 2014 an.

 Kleinere Problemchen sind schon da, z. B. meine Zähne machen mächtig Ärger und es steht eine umfassende Sanierung an. Für diese Maßnahme wurden schon Zähne gezogen, wobei ich hierfür die Alendronsäure schon vor 3 Monaten abgesetzt hatte und erst im Dezember wieder damit beginnen darf.

Alendronsäure verursacht Neigungen zu Nekrosen, die sich auch im Kiefer bilden können.

Nekrosen, ja davon habe ich welche im linken Hüftgelenk. Von Jahr zu Jahr macht mir deshalb die Hüfte mehr zu schaffen und irgendwann werde ich wohl um eine OP für ein neues Hüftgelenk nicht herumkommen.  Mit meinem Hausarzt habe ich eine Schmerztherapie vereinbart so lange wie das möglich ist.

Nun wohnen wir schon das 3. Jahr in der Nordeifel und die schöne frische Luft tut mir gut. Der Umzug 2011 war ein lebenstraum, den ich mir erfüllen konnte, weil es mir so gut geht und ich trotzdem nicht mehr arbeiten muss.

Ich beschäftige mich wieder mit Handarbeiten, die mich schon mein ganzes Leben begleitet haben. Mit Muße sitze ich am Spinnrad oder am Webstuhl und erschaffe wundervolle Dinge , wenn es das Wetter zulässt, auch im Garten.

Die beiden Hunde halten mich auf Trab und wir genießen die Spaziergänge und die Natur. Der Garten ist eine richtige kleine Oase und es macht mir Spaß, darin zu werkeln.

Ich bin froh, keinen Stress mehr zu haben und das Leben genießen zu dürfen.

 

 

 

30.10.13 19:34


ein kleiner Rückblick auf 2011 und eine Vorausschau auf 2012

.........................keine Sorge, es geht mir soweit ganz gut.


Sorgen machen mir meine Knochen, die schon vor der Transplantation ziemlich verschlissen waren. Durch die Chemotherapie sind natürlich auch die Knochen in Mitleidenschaft gezogen und die Osteoporose schreitet voran.
Meine linke Körperseite zeigt besondere Verschleißerscheinungen und seit ein paar Monaten habe ich ziemlich heftige Stiche in der Hüfte.


Bereits beim Checkup in 2010 in Wiesbaden hatte man in der Hüfte etwas gesehen, das wie ein kleiner Tumor aussieht.


Ich habe mir abgewöhnt, direkt in Hektik und Angst zu verfallen, den Tumor bedeutet nicht gleich, dass es bösartig sein muss.


Ein MRT hat dieses „Ding“ auch in diesem Jahr wieder zum Vorschein gebracht, also muß ich es doch in Angriff nehmen, das es weggemacht wird.
Leider habe ich bisher nach meinem Umzug und auch vor meinem Umzug ins neue Heim keinen Orthopäden gefunden, der den Aspekt der Transplantation mit bei meinen Beschwerden betrachtet. So wurden viele Medikamente und Untersuchungen gemacht, die nicht nötig waren.


Die Behandlung beim Schmerztherapeuten endete damit, das man mir ein Mittel verschreiben hat, in dem ich sozusagen „ruhig“ gestellt wurde. Mit 10 tropfen war ich 2 Tage außer Gefecht und so stelle ich mir es vor, wie es sein muss, wenn man als unnützer Mensch ruhig gestellt wird. Dieses Medikament habe ich abgelehnt, was mir dann wieder den Unmut des Arztes bescherte.


Wie geht’s nun weiter?


Zuerst einmal Anfang März diesen Jahres eine Reha in der nahegelegenen Klinik in Marmagen, dann im April zum Jahrescheckup nach Wiesbaden und die Probleme dort nochmals vor Ort erörtern und nach Lösungen suchen.
Bis dahin, Zähne zusammenbeißen und durchhalten.

 

 

 

 

5.2.12 18:35


Jahrescheckup - Kontrolle in Wiesbaden

...................5 Tage vor meinem 4. Jahrestag war ich gestern in Wiesbaden.

Lungenfunktion OK, die abgeschallten Organe OK,  man ist zufrieden mit mir.

Meine Ärztin machte mir ein Kompliment über meine Haare, die inzwischen schon wieder lang sind.

Wenn nichts dazwischen kommt, soll ich mich im November/Dezember wieder vorstellen, ab nächstes Jahr möchte man mich dann nur noch einmal jährlich sehen.

 

13.4.11 09:05


kurzer Zwischenstop im Krankenhaus

.....den hatte ich vor einer Woche, von einer Minute auf die andere ging es mir richtig miserabel und die Schmerzen in der Brust waren unerträglich.

Mit dem Notarzt und dem Krankenwagen wurde ich mit Verdacht auf Herzinfakt ins Krankenhaus eingeliefert.

Untersuchungen haben  dann ergeben, das es sich wahrscheinlich um eine Gallenkolik handelt.

Nach einer Woche und einigen Untersuchungen wurde ich wieder entlassen.

31.3.11 08:37


Unser neues Heim ab Juni 2011

.........................inzwischen sind  4 Jahre ins Land gegangen  und bisher geht es mir gut.

Mein Traum, irgendwann mal in der richtigen Eifel zu wohnen hat sich nun erfüllt. Bereits letzten Herbst bin ich auf Lebenszeit verrentet worden und brauche somit nicht mehr darauf zu achten, das der Weg zur Arbeit akzeptabel ist. 

Wir haben uns unzählige Immoblilien angeschaut und dann endlich das Objekt, was alle Ansprüchen erfüllt.

In unserem neuen Heim gibt es genügend Zimmer, es ist ein solides Haus mit einem schönen Garten mit Obstbäumen in dem unsere Hunde sich wohlfühlen werden. Der Preis und der Zustand des Hauses war mehr als akzeptabel.

Also, neuer Lebensabschnitt und Hausbesitzerin :-) und so sieht es aus


 

 

26.3.11 09:01


Checkupterin mit guten und schlechten Ergebnissen

gestern war wieder Checkuptermin in Wiesbaden.

Die Ergebnisse des letzen Besuches waren ausgewertet und nun ist es so, ich habe Osteoporose, die auch wesentlich im Zusammenhang mit meiner Erkrankung steht.

Hierzu muss ich nun entsprechende Medikamente nehmen und ich hoffe, das ich lange im erträglichen Bereich der Scherzen bleiben werde.

Ansonsten steht noch eine Impfung an, mein Diphterie-Schutz ist noch nicht vorhanden und das sollte von meinen Hausärzten nach geimpft werden.

Mein Immunstatur ist sehr gut und alle anderen Blutwerte sind sehr zufriedenstellend. Der nächste Termin in Wiesbaden ist im April 2011 angebraumt.

13.11.10 10:58


es geht immer weiter

.....auch wenn manchmal trübe Gedanken den Tag einnehmen, irgendwie rafft man sich wieder auf.

Die Zeit verrinnt wie im Flug und ich weiß gar nicht, wo das letzte Jahr geblieben ist.

Es geht mir so gut, das ich meine Freundin besuchen kann und wieder in meinem Hobby aktiv bin. Es bereitet mir sehr viel Freunde kreativ tätig zu sein.

Meine beiden Hunde sind wie unbestechliche Freunde an meiner Seite, gehen viele Wege mit mir und lassen mich durch atmen und den Tag genießen

Übermorgen ist wieder ein Checkupterin in Wiesbaden anberaumt und ich hoffe, da alles in Ordnung ist.

Ich freue mich schon auf den Winter, auf die ruppigen und kalte Tage, an denen ich daheim am Ofen sitze und die Seele baumeln lassen kann.

Das letzte Ergebnis meiner Kreativität ist das Schaf Nancy, schaut mal, wie süß es ist:


 

 

10.11.10 19:07


Rente bis ans Lebensende

……..nun ist es amtlich, ich kehre nicht wieder in ein Arbeitsleben zurück.

Zu Beginn meiner Krankheit war dieser Gedanke unerträglich, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich nicht mehr arbeiten kann oder nicht mehr in der Lage sein werde, das zu leisten, was für mich bis zum 6. Dezember 2006 normal war.

Heute bin ich froh, dass ich genügend vorgesorgt habe und ich daheim bleiben darf.  Ich wäre überhaupt nicht mehr in der Lage, einem normalen Berufsleben stand zu halten, auch wenn ich es wollte.

Wenn man mich sieht, sollte man nicht denken, dass ich diese Krankheit habe, ich sehe so aus, als wenn nichts passiert ist. Menschen fragen mich oft, wie es mir geht und beantworten ihre Frage direkt mit der Aussage „ aber Du siehst ja wieder ganz gut aus“.

Ich verzichte oft, darüber zu sprechen, wie es mir wirklich geht, was als Folgeschäden zurückgeblieben ist und was ich zu erwarten habe.

Diese Krankheit schlägt tiefe Wunden  in die Seele, Psyche und den Körper, die äußerlich nicht zu sehen sind. Sicherlich ist man froh, wieder am Leben teilnehmen zu dürfen, aber der Weg dorthin zurück ist hart und viele Menschen, von denen man gedacht hat, das sie an meiner Seite sind, habe ich verloren.

Für diejenigen, die einen Leukämiekranken im Freundeskreis oder in der Familie haben, oder die gebannt der Geschichte eines Kranken lauschen und erschüttert sind, was man erleiden muss, es ist niemals richtig vorbei. Der Kampf gegen diese tückische Krankheit dauert ein Leben lang und schlummert wie ein wildes Tier im Körper, immer auf dem Sprung, sich wieder zu zeigen.

 Zurzeit arbeiten meine Spenderzellen sehr gut. Ob es eine Beruhigung ist, das nochmal eine Portion dieses Lebenselixiers für mich in meiner Klinik aufbewahrt wurde um evtl. nochmals  verabreicht werden zu können.  Ich weiß nicht, ob ich das alles nochmals durchstehen möchte und kann.

Neben meiner kaputten Psyche kämpfe ich mit kaputten Hüften und einer maroden Wirbelsäule, mit Wassereinlagerungen im ganzen Körper, mit Fehlfunktionen in meiner Haut und mit Gefühllosigkeit in den Fingerspitzen und dem Genitalbereich, mit rasch voranschreitender Arthrose in den Gelenken, alles Überbleibsel, die teilweise nicht reparabel sind, die man nur etwas lindern kann.

Trotz allem, das Leben ist schön, man betrachtet alles aus einem anderen Blickwinkel, das sollte allen Mut machen, sich mit allem auseinander zu setzen, auch wenn man die meisten Hürden allein schaffen muß und unüberwindlich erscheinen.

Eure 

 

Moni

11.8.10 21:09


meine äußerlichen Veränderungen

.........Fakt ist, bei mir war es jedenfalls so, das ich mit dem Verlust meiner Haare meine Würde verloren habe.

Als ich noch auf den onkologischen Stationen war, gab es keine Probleme,das Personal dort sieht ja täglich krebskranke Menschen. Was mir jedoch aufgefallen ist, das "gesunde" Menschen Berührungsängste zeigten. Nachfolgend kann man sehen, wie ich mich verändert habe:

Juni 2010

 

Juli 2009

 

 

November 2008

 

 

Mai 2008 

 


 

April 2008


 

November 2007


April 2007 vor der Transplantation


Februar 2007 mit Perücke


bis Dezember 2006

11.8.10 21:17


meine kleine Spende

viel kann ich nicht mehr dazu beitragen, das Leiden anderer Leukämiepatienten zu beeinflussen, Zellen spenden darf ich nicht mehr, Blut auch nicht, aber ich habe ja noch etwas, was vielleicht jemanden eine Freude bereiten kann.

Als ich seinerzeit meine Haare verloren habe, ist auch ein Stück Würde verloren gegegangen. Ich konnte mir seinerzeit eine Perücke leisten, trotz der horrenden Zuzahlung, die ich sebst tragen mußte.

Inzwischen sind meine Haare wieder lang und die Perücke erinnerte mich immer daran, wie sehr sie mir geholfen hat. 

Ich habe sie nun der Leukämiehilfe zur Verfügung gestelllt, in der Hoffnung, das sie einer Patientin ebenso helfen wird, wie sie mir geholfen hat.

Gleich bringe ich das Päckchen zur Post mit all meinen Genesngswünschen für die künftge Trägerin, vielleicht hat sie ein gutes Omen und die Trägerin hat genau soviel Glück wie ich und darf wieder JA sagen zum Leben.

Moni

9.4.10 10:47


lang ist es her

das ich hier etwas geschrieben habe.

Meine Gedanken sind gleich geblieben, ich habe Erfahrungen gemacht, die mich prägen, einerseits stark aber auch traurig machen.

Freunde sind dazugekommen, einige habe ich verloren, weil sie mich zu sehr eingeengt haben, zu sehr über mich verfügen wollten, mir meine Privatsphäre genommen haben.

Zwei Checkuptermine sind von den Blutwerten soweit zufriedenstellend. 

Was mir Sorgen macht, sind meine Knochen. Ich habe massive Probleme mit meiner Nackenwirbelsäule und mit meinen Hüften.

Eine Untersuchung beim hiesigen Orthopäden verflief unzufriedenstellend, irgendwie einfach abgehandelt, mit einem Rezept auf Krankengymnastik, das wars, die Beschwerden werden immer schlimmer.

In der Zwischenzeit habe ich Rat und Hilfe bei einem Schmerzarzt gesucht,  unendlliche Sitzungen mit Spritzen an der Halswirbelsäule, Einrenkungen, aber es wird nicht besser.

Der letzte Termin in Wiesbaden brachte dann eine neue Erkenntnis. Die nicht durch Röntgenbilder und CT nachzuweisenden Beschwerden können Spätfolgen sein, wo sich die Spenderzellen mit ihrem Abwehrmechanismuns auf die Gelenke legen und ähnliche Beschwerden verursachen.

Ich habe zu Beginn des Juni einen Termin in Wiesbaden, wo das abgeklärt werden soll, gleichzeitig findet dann ein großer Checkup statt, alles soll durchgesehen werden.

Bis dahin versuche ich damit zurecht zu kommen und erfreue mich am Frühling und an meinem bischen Leben

Moni

8.4.10 11:47


Gedanken

...........rasen Tag und Nacht durch meinen Kopf.

Ich kann das Erlebte überhaupt nicht richtig verarbeiten, ich schwanke zwischen Freude, Angst, Zweifel, Euphorie und Niedergeschlagenheit, Schmerz, Trauer hin und her.

Immer wieder tauchen Bilder vor mir auf aus der Zeit, als mir diese Krankheit noch nicht begegnet ist.

Ich sehe heute den alten Mann auf der Straße, vormals mit seiner Frau und seinem Hund, dann erst nur noch mit seiner Frau nun allein, mit einem Rollator. Ziestrebig kämpft er sich vor bis zu seinem kleinen Gartengrundstück und wie eh und je baut er dort seine Tomaten und seinen Salat an, so als wäre alles noch so, wie es mal war. Oft fragt er nach dem Namen meiner Hunde, immer wieder die gleiche Frage und immer wieder diese Wehmut in seinem Gesicht, die ihn wohl an die Zeit mit seinem Hund erinnert. Er tätschelt den Kopf meiner Hunde und sein Blick enflieht in die Ferne, ich kann seine Sehnsucht nach dem vergangenen, vertrauten spüren, so wie ich auch bei meinen Gedanken dorthin zurückkehre.

Tag für Tag denke ich an die, die mein Leben bisher geprägt und mich begleitet haben. Ich weine um meine Tiere, für die ich die Entscheidung treffen mußte, nicht mehr am Leben zu sein, ich frage ich, werde ich sie irgendwann wiedersehen, wenn auch mein Körper von dieser Erde geht?

Warum schießen mir so oft die Tränen in die Augen, warum kann ich meine Gedanken nicht ordnen? Es gibt viele WARUM und wenige Antworten, und der Spruch " das schaffst Du schon" hallt in mir wie ein Donnerschlag.

 

6.8.09 21:54


gut gehts.........

......der letzte Checkuptermin im Juni ist gut verlaufen, man war wirklich zufrieden mit der Entwicklung.

Der neue Termin ist für Ende Oktober anberaumt.

 

30.6.09 22:43


meine Hunde

.........geben mir in meinem neuen Leben soviel Freude.

Obwohl ich Pino

---------------------------------PINO-----------------------------

im letzen Oktober von seinen Leiden erlösen musste, habe ich dem Leben wieder eine Chance gegeben und einen Welpen ins Haus geholt.

Eine weitere Entscheidungshilfe hat unsere Hündin Gina gegeben, sie sollte auch in Zukunft nicht allein bleiben und einen Artgenossen an ihrer Seite haben.

 

 

---------------------------------Gina--------------------------

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich es wagen kann, einen neuen Hund zu mir zu holen, was ist, wenn ich wieder krank werde, was passiert mit meinen Tieren.

Ich habe es trotz aller Bedenken gewagt, und kurz vor Pinos Tod ist Pina bei uns eingezogen.

Ich trauere immer noch über den Verlust von Pino, hadere immer noch damit, durch meine Entscheidung über Leben und Tod zu entschieden haben, denke aber auch an meine Hunde Toby + Zigan, die ebenfalls ein Teil meines Lebens waren. Ich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen.

Nun warte ich auf den Frühling und auf den Sommer, ich habe eine Aufgabe, einem neuen Hundeleben die Welt zu zeigen.

 ---------------------------------Pina--------------------

22.3.09 20:19


lange Haare

.......hatte ich, bevor ich krank geworden bin.

Als ich die erste Chemotherapie begonnen hatte, habe ich meine Ellenbogen langen Haare verloren. Ich kann mich noch genau an diesen Moment erinnern, als ich  feststellte, das mir die Haare ausgingen und ich meine Schwester gebeten habe, die Schermaschine mitzubringen.

Mit meinen Haaren habe ich zu dieser Zeit sehr viel Würde verloren. Ich musste feststellen, das Menschen  mit befremdlich behandelten, meine Kolleginnen teilweise so schlimm und fassungslos reagiert haben bei meinem Anblick, das ich mit dieser Situation überhaupt nicht umgehen konnte.

Die weiteren Chemotherapien verhinderten einen Haarwuchs, sogar meine Wimpern und Augenbrauen hab ich verloren. 

Genauso wie ich mich an diese schlimmen  Momente erinnern kann, hab ich noch den Tag im Kopf, als ich das erste Mal wieder mit meinen Fingerspitzen das nachgewachsene Haar fassen konnte.

Früher war ich Hellblond nun eher Mittelblond, im letzten Dezember ( 2008 ) war ich in Freiburg bei meinem Reha Aufenthalt erstmals beim Friseur  um eine farbliche Veränderung in Form von Strähnen vornehmen zu lassen.

Ich habe mich gefreut, als ich das erste mal wieder meinen Pony sehen konnte, ohne das ich ihn im Spiegel betrachten muss. 

Heute sind meine Haar so lang, das ich einen klitzekleinen  Pferdeschwanz zusammen bekomme.

Ich freue mich so sehr darüber, dass ich das Glück habe, mein Haar wieder wachsen zu sehen.

22.3.09 20:01


es Weihnachtet sehr

und in diesem Jahr darf ich das erste Mal nach 2 Jahren Weihnachten zuhause feiern.

Feinern, ist zuviel gesagt, ich genieße es, wieder daheim sein zu dürfen und danke eigentlich für jeden Tag.

Ich denke an die zurückliegende Zeit, obwohl nichts mehr so ist, wie es mal war, habe ich mich wieder gut ins Leben eingefunden.

Ich denke auch an diejenigen, die noch einen schweren Weg vor sich haben und auch an die, die wir verlieren werden.

Nichts ist wertvoller wie das Leben und die Gesundheit, das wird einem erst wirklich klar, wenn man dem Tode so nahe war.

Habt alle eine schöne Zeit im Kreis derer, die Euch wichtig sind

Moni

20.12.08 18:15


heute vor 2 Jahren hat es begonne

..........klar denke ich daran zurück, meine Gedanken wirbeln durcheinander, ich lebe diese Zeit im Geiste nochmals durch.

An diesem Tag wußte ich noch gar nicht, was mich alles erwarten würde, hätte ich es schon gewußt, ist wäre verzeifelt.

Zwei Jahre danach geht es mir soweit ganz gut, neben ein paar Spätfolgen, die wohl für immer bleiben werden, nehme ich wieder am Leben teil.

Pünktlich zm Geburtstag erhielt ich einen neuen Rentenbescheid, bis Oktober 2010 wurde die "Zeitrente" verlängert.

Allen Betroffenen und Angehörigen wünsche ich auf diesem eg viel Kraft und möge das Leben auch für Eucvh wieder lebenswert werden.

Moni

 

5.12.08 12:37


meine Entscheidung über Lebern und Tod belastet mich so sehr......

etwas betrunken, mit meiner Freundin Almut habe ich ein paar Flaschen Prosecco geehrt, bin ich, obwohl ich nicht wollte wieder in Gedanken bei Dir mein kleiner Pino.

Du hast mir ein paar Jahre Deines Lebens geschenkt und mich spüren lassen, wie bedingungslos Du lieben kannst.

Nun bis Du seit über  24 Stunden nicht  mehr bei mir und ich weiß, das er in einer Kühltruhe auf seine Einäscherung wartet, bevor Du nächste wieder in einer Urne zu uns zurückkehrst.

Jeder Gang daheim ist schwer, weil ich Dich vermisse, auf den täglichen Spaziergängen, am Abend am Sofa oder in der Nacht neben meinem Bett. Jeden Deiner Atemzüge habe ich überwacht und wenn Du unruhig warst, glitt meine Hand auf Deinen Körper, streichelte Dich sanft, ließ Dich wieder einschlafen und ruhig atmen.

Ich vermisse den Geruch Deines Fells, das nach Heu roch wenn ich meine Nase in Deinen Haaren vergrub, den Geruch vom frischen Acker, wenn ich an Deinen Pfoten roch und den Geruch von Leben, den Dein Körper preisgaben, bis ich Dich gehen ließ.

Ich kann Deinen Atem spüren, der ruhig und gelassen war, als Du in meinen Armen einschliefst und kann Dein Seufzen hören, der Deine große Pein preisgab.

Dein Leben hat das meine so sehrt berührt, das ich fast daran verzweifele, Dich verloren zu haben, Dich nicht mehr spüren zu können, Dich unendlich vermisse.

Ich trauere um das Jahr, in dem ich um mein Leben kämpfte und Du nicht an meiner Seite sondern nur in meinem meinem Herzen warst, in dem ich zu schwasch war, mich um Dich zu kümmern..

Ich hasse mich dafür, für Dich über Leben und Tod entschieden zu haben, Dich trotzdem von Deiner Pein befreit zu haben und Du endlich Deine Ruhe finden konntest.

Irgendwann werden wir uns im Regenbogenland wiedersehen, ich freue mich schon heute darauf

 

Dein Frauchen

 


19.10.08 01:26


Checkuptermin in Wiesbaden

............war soweit in Ordnung.

Ich höre immer wieder

" Sie sehen aber gut aus "

irgendwie freut man sich über das Kompliment andererseits hat man die Angst im Nacken, das man bei so viel Glück einen schlimmen Rückschlag erleidet.

Es ist inzwischen Herbst und draußen kälter geworden, trotzdem genieße ich die Natur, egal ob es regnet, ob Nebel den Tag verhüllt oder ob die Sonne scheint.

Jeder Tag ist ein Geschenk für mich.

 

 

25.9.08 10:12


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