meine Erfahrungen mit Leukämie

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meine Entscheidung über Lebern und Tod belastet mich so sehr......

etwas betrunken, mit meiner Freundin Almut habe ich ein paar Flaschen Prosecco geehrt, bin ich, obwohl ich nicht wollte wieder in Gedanken bei Dir mein kleiner Pino.

Du hast mir ein paar Jahre Deines Lebens geschenkt und mich spüren lassen, wie bedingungslos Du lieben kannst.

Nun bis Du seit über  24 Stunden nicht  mehr bei mir und ich weiß, das er in einer Kühltruhe auf seine Einäscherung wartet, bevor Du nächste wieder in einer Urne zu uns zurückkehrst.

Jeder Gang daheim ist schwer, weil ich Dich vermisse, auf den täglichen Spaziergängen, am Abend am Sofa oder in der Nacht neben meinem Bett. Jeden Deiner Atemzüge habe ich überwacht und wenn Du unruhig warst, glitt meine Hand auf Deinen Körper, streichelte Dich sanft, ließ Dich wieder einschlafen und ruhig atmen.

Ich vermisse den Geruch Deines Fells, das nach Heu roch wenn ich meine Nase in Deinen Haaren vergrub, den Geruch vom frischen Acker, wenn ich an Deinen Pfoten roch und den Geruch von Leben, den Dein Körper preisgaben, bis ich Dich gehen ließ.

Ich kann Deinen Atem spüren, der ruhig und gelassen war, als Du in meinen Armen einschliefst und kann Dein Seufzen hören, der Deine große Pein preisgab.

Dein Leben hat das meine so sehrt berührt, das ich fast daran verzweifele, Dich verloren zu haben, Dich nicht mehr spüren zu können, Dich unendlich vermisse.

Ich trauere um das Jahr, in dem ich um mein Leben kämpfte und Du nicht an meiner Seite sondern nur in meinem meinem Herzen warst, in dem ich zu schwasch war, mich um Dich zu kümmern..

Ich hasse mich dafür, für Dich über Leben und Tod entschieden zu haben, Dich trotzdem von Deiner Pein befreit zu haben und Du endlich Deine Ruhe finden konntest.

Irgendwann werden wir uns im Regenbogenland wiedersehen, ich freue mich schon heute darauf

 

Dein Frauchen

 


19.10.08 01:26
 


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