.........................keine Sorge, es geht mir soweit ganz gut.
Sorgen machen mir meine Knochen, die schon vor der Transplantation ziemlich verschlissen waren. Durch die Chemotherapie sind natürlich auch die Knochen in Mitleidenschaft gezogen und die Osteoporose schreitet voran.
Meine linke Körperseite zeigt besondere Verschleißerscheinungen und seit ein paar Monaten habe ich ziemlich heftige Stiche in der Hüfte.
Bereits beim Checkup in 2010 in Wiesbaden hatte man in der Hüfte etwas gesehen, das wie ein kleiner Tumor aussieht.
Ich habe mir abgewöhnt, direkt in Hektik und Angst zu verfallen, den Tumor bedeutet nicht gleich, dass es bösartig sein muss.
Ein MRT hat dieses „Ding“ auch in diesem Jahr wieder zum Vorschein gebracht, also muß ich es doch in Angriff nehmen, das es weggemacht wird.
Leider habe ich bisher nach meinem Umzug und auch vor meinem Umzug ins neue Heim keinen Orthopäden gefunden, der den Aspekt der Transplantation mit bei meinen Beschwerden betrachtet. So wurden viele Medikamente und Untersuchungen gemacht, die nicht nötig waren.
Die Behandlung beim Schmerztherapeuten endete damit, das man mir ein Mittel verschreiben hat, in dem ich sozusagen „ruhig“ gestellt wurde. Mit 10 tropfen war ich 2 Tage außer Gefecht und so stelle ich mir es vor, wie es sein muss, wenn man als unnützer Mensch ruhig gestellt wird. Dieses Medikament habe ich abgelehnt, was mir dann wieder den Unmut des Arztes bescherte.
Wie geht’s nun weiter?
Zuerst einmal Anfang März diesen Jahres eine Reha in der nahegelegenen Klinik in Marmagen, dann im April zum Jahrescheckup nach Wiesbaden und die Probleme dort nochmals vor Ort erörtern und nach Lösungen suchen.
Bis dahin, Zähne zusammenbeißen und durchhalten.