November 2007
.........sie wollte mich sehen und so hielt ich den vereinbarten Termin bei ihr ein. Sie machte mir Komplimente, das ich gut aussehe und fragte mich, was für ein Empfinden ich für die jetzige Situation habe.
Sie hörte meine Lunge ab und freute sich über mein Lächeln und meinen Optimismus....
Mai 2007
.........noch etwas wackelig auf den Beinen besuchte ich sie in der Praxis um ihr zu zeigen, was mit mir passiert war. Sie ist immer bereit, soweit es in Ihrer Macht steht, meine Medikamente zu verschreiben und den Auszahlungsschein für die Krankenkasse zu unterschreiben.
März 2007
.....nach der dritten Chemotherapie und in Vorbereitung auf die Transplantation in Wiesbaden konnte ich ein paar Tage daheim verbringen. Frau Doktor fragt immer nach mir, wenn mein Mann wegen Medikameten oder sonstigen Terminen bei ihr ist.
Februar 2007
...........die erste kleine Erholungsphase von den ersten beiden Chemotherapien, meine Internistin zeigte sich besorgt und machte mir Mut, das ganze durchzustehen.
Wochenende 9/10.12.2006
Ich hatte ja erst für Montag einen Blutabnahmetermin bekommen und bin so am Wochenende ohne weitere ärztliche Versorgung gewesen.
Ich hatte am Hinterkopf geschwollene Lympfknoten und an diesem Wochenende hatte ich Schmerzen, die an eine Mittelohrentzündung erinnern, aber viel stärker waren.
Schlapp und ohne Antrieb, Schmerzen im Brustkorb, das war geblieben, nun kamen noch die Schmerzen der lymphknoten dazu.....
Montag 11.12.2006
Pünktlich um 8 Uhr erschien ich zur Blutabnahme. An meinem Oberkörper und über die Arme zeigten sich alles kleine rote Pünktchen, was ich der Internistin sagte, worauf auf mein Blut "EILT" geschrieben wurde. Meine Ärztin sagte jedoch, das sie sofort anrufen wird, wenn das Ergebnis da ist.
Das Ergebnis war für den nächsten Tag zu erwarten und so wollte sie bis Abends anrufen, falls kein Anruf käme, sollte ich am nöchsten Tag in ihre Praxis zur weiteren Behandlung erscheinen.
Auch an diesem Tag fuhr ich schwach nach Hause und wartete auf mein Blutergebnis.
Als bis 18:00 Uhr kein Anruf der Ärztin gekommen war, hatte ich mich schon darauf eingestellt, das ich am nächsten Tag in der Praxis melden darf.
Gegen 19:00 Uhr rief meine Ärztin an und hatte entschieden, das ich mich am nächten Tag in der Uniklinik Bonn in der Abteilung Onkologie einzufinden hatte.
Ich war wie vom Donner gerührt und nach Recherchen im Internet hieß Onkologie "KREBS".......................ich habe erst mal geheult wie ein Schlosshund und mich gefragt, wie ich den weiteren Ablauf daheim regeln kann. Mein Lebensabschnittpartner befand sich zu dieser Zeit in einer Reha- Kur in Bad Säckingen und so war ich allein daheim.
Meine Nachbarin un Frendin machte mir Mut und versprach, sich um die Hunde zu kümmern.